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Fakultät für Ingenieurwissenschaften

Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme – Professor Dr. Michael Danzer

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Forschungsprojekte

​Wissenstransfer und Weiterbildung im Bereich nachhaltiger Batterietechnik (WiNBat)Einklappen

Projektbeschreibung:

Das Projekt „WiNBat" richtet sich an Fachkräfte mit abgeschlossenem natur- oder ingenieurwissenschaftlichem Studium (oder vergleichbarer Qualifikation, Qualifikationsebene 7) in kleinen und mittelständischen bayerischen Unternehmen, die entlang der Batteriewertschöpfungskette tätig sind. Elektrochemische Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für den ökologischen Wandel der Europäischen Union, deshalb ist es unerlässlich, Fachkräfte optimal in diesem interdisziplinären Themenfeld aus- und weiterzubilden. Das Vorhaben umfasst einen Zertifikatskurs von 5 Tagen, der in fünf Module unterteilt ist, wobei die ersten zwei Module die chemischen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen zu elektrochemischen Energiespeichern vermitteln, während die Module 3 bis 5 fachliche Vertiefungen zu neuen Materialien, elektrischen Energiesystemen sowie Produktions- und Kreislaufwirtschaftsstrategien bieten. Der Kurs beinhaltet sowohl Präsenzveranstaltungen an der Universität Bayreuth als auch digitales Selbststudium mithilfe innovativer Methoden und wird durch Netzwerktreffen zum Austausch zwischen Teilnehmenden und Forschenden abgerundet. Das Projekt fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen KMU und der Wissenschaft für nachhaltige Energiespeicherlösungen und stärkt dadurch das Innovationspotenzial der bayerischen Wirtschaft in diesem zukunftsträchtigen Technologiefeld.

Laufzeit: 10/2025 bis 09/2028

Projektpartner:
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Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer, Tilo Held

Förderung: Europäische Union

​Siemens Mobility Ball - Charakterisierung und Forschung an Lithium-Ionen-Batterien für SchienenfahrzeugeEinklappen

Projektbeschreibung:

Siemens Mobility plant die Entwicklung und Fertigung eines Batteriesystems für schienengebundene Mobilitätsanwendungen. Vor diesem Hintergrund werden am Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme der Universität Bayreuth verschiedene Zellen elektrisch/thermisch charakterisiert und passende Modelle entwickelt. Weiterhin werden beschleunigte Alterungsversuche unter unterschiedlichen Bedingungen durchgeführt und anschließend ausgewertet. 

Laufzeit: 07/2025 bis 06/2028

Projektpartner:

  • Universität Bayreuth
    Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme (EES)
    Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer

  • Siemens Mobility GmbH

Ansprechpartner EES: Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer

Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium

Failure Diagnosis of high-power Lithium-Ion Batteries Einklappen

Laufzeit: 03/2025 - 08/2026

Projektpartner:
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  • Universität Bayreuth
    Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme (EES)
    Prof. Dr. Ing. Michael Danzer
    ​
  • Hilti Corporation, Dr. Michael Dippon, Dr. Till Cramer

Ansprechpartner EES: Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer

Finanzierung: Hilti Corporation

Aerosoldeposition zur Herstellung von Batterien mit gradierter Kathode Einklappen

Projektbeschreibung:
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Ziel des Teilvorhabens ist der Aufbau und die Eignungsprüfung von mittels der Pulveraerosoldeposition (ADM) hergestellter gradierter Mischkathoden und Festelektrolyte, die Analyse ihres mirkostukturellen Aufbaus sowie die Überprüfung der industriellen Skalierbarkeit des Fertigungskonzepts. Hierfür wird in Bayreuth (Lehrstuhl Funktionsmaterialien) eine vorhandene skalierbare Anlage zur kontinuierlichen Abscheidung von Mischkathoden-Gradientenschichten mittels ADM weiterentwickelt. Die Anpassung kommerziell verfügbarer Kathodenaktivmaterial- und Festkörperpulver und elektronisch leithfähiger Additive an die Anforderungen der ADM erfolgt primär beim Projektpartner an der Universität Saarbrücken (AG Falk). Das ideale Mischungsverhältnis und der Gradient der Mischkathode wird zur Maximierung der Ratenfähigkeit und Minimierung des Zellinnenwiderstandes experimentell und simulativ an der Universität Bayreuth (Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme) ermittelt. Neben dem Aufbau der Halbzelle aus Kathodenaktivmaterial und Festelektrolyt liegt ein zweiter Fokus auf der Grenzflächenmodifikation zwischen Festelektrolyt und metallischer Lithiumelektrode. Der Aufbau zu Vollzellen erfolgt durch das Aufdampfen von Lithium und anschließendem Aufbringen von Lithiumfolie auf die gesprühten Halbzellen. Der experimentelle Teil findet am Lehrstuhl Funktionsmaterialien statt und die Simulation hierzu am Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme. Dort werden auch Zelltests mit Druckvariation durchgeführt. Darüber hinaus gehen Proben an den Projektpartner KIT (AG Möring), um hochauflösende Operando-Messungen zur mechanischen und elektrochemischen Charakterisierung durchzuführen.

Laufzeit: 11/2021 bis 04/2025

Projektpartner:

  • Universität Bayreuth
    Bayerisches Zentrum für Batterietechnik (BayBatt)
    Lehrstuhl für Funktionsmaterialien (FM) - federführend
    Prof. Dr.-Ing. Ralf Moos
    Bayerisches Zentrum für Batterietechnik (BayBatt)
    Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme (EES)
    Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer

  • Universität des Saarlandes
    Naturwissenschaftliche-Technische Fakultät
    AG für Struktur- und Funktionskeramik
    Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Guido Falk

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
    Institut für Angwandte Materialien - Werkstoff- und Biomechanik (IAM-WBM)
    Arbeitsgruppe Batteriematerialien
    Dr. Reiner Möring

Ansprechpartner FM - federführend: Prof. Dr.-Ing. Ralf Moos
Ansprechpartner EES: Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Website: BMBF Batterieforschung in Deutschland Pressemitteilung Universität Bayreuth 09.11.2021

ZET Reallabor Energiezukunft WunsiedelEinklappen

Projektbeschreibung:
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Wesentliches Ziel des Projekts ist es, in Wunsiedel eine der größten deutschen Power-to-Gas (PtG)-Anlagen zu verwirklichen und durch das Zentrum für Energietechnik der Universität Bayreuth zu einem Reallabor Energiezukunft werden zu lassen. Das PtG-Konzept ist ein wichtiger Baustein in der Sektorkoppelung. Dabei werden Stromüberschüsse der erneuerbaren Energiequellen Wind und Sonne genutzt, um Wasserstoff mittels Elektrolyse zu erzeugen. Dies macht eine stoffliche Speicherung realisierbar. Anschließend kann der Wasserstoff in Mobilitäts- oder Industrieanwendungen zeitversetzt zum Einsatz kommen. Für das beantragte Projekt bietet der Standort Wunsiedel durch die bestehende Infrastuktur des Energieparks und die damit verbundene Synergie- und Anwendungspotentiale einzigartige Voraussetzungen.

Die Arbeiten des ZET zielen auf eine Betriebsoptimierung von PtG-Anlagen unter Berücksichtigung der Verschaltungs- und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Energieerzeugungseinheiten ab. Dies wird exemplarisch anhand des Standorts Wunsiedel wissenschaftlich untersucht. Des Weiteren werden Konzepte, wie die Erzeugung synthetischer Kraftstoffe (sogenannte Efuels), für eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Erweiterung der Anlage erforscht. Die Forschungsarbeiten werden durch vier wissenschaftliche Mitarbeiter des ZET im Reallabor am Standort Wunsiedel durchgeführt. Die Doktoranden werden durch die ZET-Lehrstühle Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT), Chemische Verfahrenstechnik (CVT), Elektrische Engergiesysteme (EES) und Bioprozesstechnik (BPT) betreut.

Laufzeit: 01/2021 - 12/2024

Finanzierung: Oberfrankenstiftung

Projektpartner: WUN H2 GmbH

Kontakt: Zentrum für Energietechnik

​Entwicklung von Gestaltungsrichtlinien für die recyclinggerechte Konstruktion von BatteriesystemenEinklappen

Projektbeschreibung:

Aktuelle Lithium-Ionen-Batteriesysteme werden speziell hinsichtlich Leistung, Energiedichte und Kosten optimiert. Aspekte eines kreislauf- bzw. recyclinggerechten Designs von Zellen, Modulen und Systemen, insbesondere hinsichtlich einer funktionserhaltenden Refabrikation, werden bislang nicht betrachtet.
Angesichts stark zunehmender batteriesystembedingter Stoffströme durch die Anwendung im wachsenden Markt der Elektromobilität zielt das Projekt auf die systemische Analyse und Ableitung von Gestaltungsrichtlinien für die recyclinggerechte Konstruktion, um geschlossene, effiziente und rohstoffverlustarme Batteriesystemkreisläufe zu ermöglichen.

Laufzeit: 12/2020 bis 02/2024

Projektpartner:
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  • TU Braunschweig
    Institut für Konstruktionstechnik (IK)
    Prof. Thomas Vietor
    Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF)
    Prof. Christoph Herrmann

  • Fraunhofer IKTS Dresden
    Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS)
    Prof. Mareike Wolter

  • Universität Bayreuth
    Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik (LUP) - federführend
    Prof. Frank Döpper
    Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme (EES)
    Prof. Michael Danzer

Ansprechpartner LUP - federführend: Dr. Bernd Rosemann, Jan Koller
Ansprechpartner EES: Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer, Tom Rüther

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Website: BMBF Batterieforschung in Deutschland

Analyse der Hysterese und Alterung von Aktivmaterial via Kalorimetrie und DilatometrieEinklappen

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des BMBF-Kompetenzclusters Analytik und Qualitätssicherung (AQua) befasst sich das Projekt HysKaDi mit der Analyse der Hysterese und Alterung von Aktivmaterialien mit den Methoden der
Kalorimetrie und Dilatometrie. Aktivmaterialien der nächsten Generation wie Silicium (Si) und Li- und Mn-reiche NCMs (LMR-NCM) weisen bei der (De-)Lithiierung eine erhebliche Hysterese im Ruhepotential auf.
Die Hysterese hat durch die Spannungsdifferenz nicht nur eine verminderte Effizienz zur Folge, sondern
führt durch die Verluste zusätzlich zu einer höheren Wärmelast. Silicium-basierte Anodenmaterialien
weisen neben der Hysterese eine signifikante Volumenausdehnung beim Laden auf, die zu einer
mechanischen Belastung der Partikel und somit der Elektrodenstruktur führt. Beide Effekte werden im
Projekt mittels Kalorimetrie zur Bestimmung der generierten Wärme und mittels Dilatometrie zur
Bestimmung der Volumenausdehnung untersucht. Durch die Korrelation der Wärmegeneration, des
Dilationsverhaltens sowie des Ruhespannungsverlaufs und der Hysterese wird ein vertieftes Verständnis
der Aktivmaterialien der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien angestrebt.

Laufzeit: 11/2020 bis 01/2024

Projektpartner:
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  • Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, Ulm
    Akkumulatoren Materialforschung (ZSW-ECM)
    Dr. Margret Wohlfahrt-Mehrens

  • Technische Universität München
    Lehrstuhl für Technische Elektrochemie (TUM-TEC)
    Prof. Dr. Hubert Gasteiger

  • Technische Universität München
    Lehrstuhl für Elektrische Energiespeichertechnik (TUM-EES)
    Prof. Dr.-Ing. Andreas Jossen

  • Universität Bayreuth
    Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme (UBT-EES)
    Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer, Leonard Jahn

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Website: BMBF Batterieforschung in Deutschland



Verantwortlich für die Redaktion: Nicole Böhner

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